Letzte Beiträge
Das war wohl der letzte große Brocken
Ich hoffe mit den gestrigen Samstag habe ich den letzten großen Brocken aus dem Weg räumen können. Was jetzt noch kommt dürfte alles im überschaubaren Rahmen bleiben.
Als allererstes ging es aber noch mal der Endspitze an den Kragen.

Die bekam eine Lage Spachtel und der konnte dann in aller Ruhe aushärten. (mehr …)
Sehr lange konnte ich der Verlockung nicht widerstehen
Gestern gings wieder mit Volldampf weiter. Hinten an der Endspitze, vorne an der Frontmaske, an den A-Säulen und noch ein wenig an den Türen. Den letzten Punkt wollte ich mir eigentlich verkneifen, hab´s dann aber doch nicht geschafft.
Los gings aber mit der linken Endspitze. Die hier hatte ich ja bisher nur das Innenblech grundiert. Um zunächst wenigstens einen Alibi-Rostschutz zu haben, gab es als ersten Schritt noch etwas Farbe.

Vielleicht hilft es ja ein wenig. Das Gewissen ist wenigstens etwas beruhigt. (mehr …)
Mist, die neue Concord ist ganz schön groß
Sie war ganz schön lange unterwegs. Fast 14 Tage hat es nun gedauert bis ich gestern meine „neue“ Concord in Empfang nehmen konnte.

Irgendwie habe ich auf diese Marke eingeschworen. Warum weiß ich auch gar nicht so genau. Etwas kleinere Exemplare verrichten schon in meinem GLS und im Rallye-Passat ihre Dienste. (mehr …)
Frohes Neues Jahr
Zum Jahresende noch ein Loch
Irgendwie war gestern ein total drömmeliger Tag. Mieses Wetter, draußen war Totenstille, nichts los auf den Straßen. Also die Zeit noch einmal sinnvoll genutzt und ab in die Werkstatt.
Als erstes jetzt mal schnell die Bereiche vorlackieren, die später noch mit Karosseriedichtmasse übergeschmiert werden.

Dazu gehörte die A-Säule mit Schwelleransatz und die beiden Falze an den Federbeindomen.

Hab ich wieder mit dem Pinsel gemacht. Dazu habe ich wieder den RAL 6018-2K-Lack angerührt.
Und jetzt? Na, so ein paar Baustellen gibt es schon noch. Zum Beispiel die hintere linke Endspitze. Dar war so ein merkwürdige Beule.

Vielleicht aus Angst vor der Wahrheit habe ich der bisher noch keine richtige Bedeutung zukommen lassen.
Als erstes habe ich mal mit einem kleinen Schraubenzieher drin rumgestochert. Wie eigentlich zu erwarten, war es dahinte braun.
Also Drahbürste auf die Flex und der Sache mal auf dem Grund gegangen.

Ein Loch! Der Rost kam also tatsächlich von innen. Anfangs hatte ich ja noch gehofft, das der Steinschlagschutz versagt hätte und es von aussen angerostet wäre.
Also doch was zu schweissen. Der Grund für die Durchrostung war klar ersichtlich, nachdem ich die Stelle mal geöffnet hatte.

Eine Mischung aus Dichtmasse und Hohlraumversiegelung. Nur leider hat die Dichtmasse den Weg für die Versiegelung versperrt. Nach ein wenig gestochere war ich dann auch durch das Innenteil durch.
Ich hab den Ausschnitt nach und nach vergrößert. Soweit bis nur noch gesundes Material zum Vorschein kam.

Die Tatsache mit der Dichtmasse direkt auf der Grundierung bestätigt mich mal wieder in meinem Vorgehen am Vorderwagen. Ohne Vorlackierung verarbeite ich keine Dichtmasse mehr. Die Feuchtigkeit kriecht durch die Grundierung unter die Dichtmasse.
Wie man sieht habe ich zu diesem Zeitpunkt schon den gesamten Steinschlagschutz von der Endspitze entfernt. Zu einen waren da noch diverse kleine Roststellen, die aber zum Glück nur öberflächlich, und außerdem muß 1975 ein hektischer Mitarbeiter im Werk mit seiner Hose an dem frischen Steinschlagschutz hängengeblieben sein.

Die alten Passat wurden in den 70ern wirklich zusammengefuscht. Wundert mich, daß das anscheinend weder bei der Endkontrolle, noch dem Erstbesitzer aufgefallen ist.
Für den inneren Teil der Endspitze hab ich mir dann noch eben ein Blech angefertigt und auch gleich eingeschweißt.

Damit war dann hier Baustopp. Ich hatte meinen Fräskopf zu Hause in der Garage liegen lassen. Konnte ja keiner ahnen, daß ich gestern noch mal schweißen musste.
In der Zwischenzeit war aber vorne der Lack schon soweit durchgetrocknet, daß ich hier die Karosseriedichtmasse auftragen konnte.

Ich hab mir dazu wieder die Dichtmasse in einem Becher mit etwas Verdünnung angerührt. Das Zeug wird so richtig schön geschmeidig und läßt sich spielend verstreichen.

Das Federbein habe ich auch schon mal etwas abgesenkt. Weiter geht es zur Zeit nicht runter, da die Gelenkwelle auf dem Aggegateträger aufliegt. Für die Lackierung sollte das so aber genügen.
So, das war´s für 2012. Ich hoffe ich konnte Euch das Jahr über etwas unterhalten und Ihr habt vielleicht den einen oder anderen interessanten Aspekt für Euer Schrauberdasein aufgreifen können. Eventuell habt Ihr aber auch einfach nur mal ein Lächeln im Gesicht gehabt. Das wäre ja auch schon was. Bei allem Ernst, darf man nie aus den Augen verlieren, daß alles ist nur ein Hobby und das soll schließlich Spaß machen.
Jetzt wünsche ich Euch einen Guten Rutsch ins Jahr 2013.
Euer OST
Ein bisschen hier, ein bisschen da
Ein paar Tage Pause habe ich mir einfach mal gegönnt. Auch wenn die eigentlich gar nicht drin sind. Normalerweise sollte der Passat TS schon längst beim Lackierer stehen. Aber noch wird deswegen nicht gepfuscht.
Zunächst habe ich gestern mal die unteren Ende der A-Säulen endlich weiter bearbeitet.

Hier kam ich vorher nicht so recht ran, da die Teller von der Hebebühne im Weg waren. Da ich mit dem TS kurz vor Weihnachten aber sogar schon mal wieder an der frischen Luft war, der Volvo brauchte langsam mal seine Winterreifen, konnte ich die Teller danach anders plazieren.

Viel Arbeit wartete da nicht mehr auf mich. Leichter Flugrost war mit der Drahtbürste schnell weg und dannach gab es eine Schicht Brantho-Korrux mit dem Pinsel. Natürlich auf beiden Seiten.
Das kann jetzt in Ruhe trocknen, dann kann ich die A-Säule endlich vorlackieren, die Falze abdichten, Steinschlagschutz aufbringen und die Endlackierung vornhemen. Sind also noch ein paar Schritte.
Durch die Trocknungszeiten dauert das leider ziemlich lange.
Aber ich hab ja noch ein paar andere Ecken, die mir noch ein Dorn im Auge sind. Als da wären: Das Trennblech zwischen Motorraum und Wasserkasten…

… der rechte Federbeindom…

… und der linke Federbeindom.

Alles keine wilden Sachen, aber ich konnte sie einfach nicht so lassen. Das Trennblech hatte ich schon von vorneherein auf dem Zettel. Das muß ja gemacht werden. Die beiden Dome haben mich aber immer wieder angeguckt.

Die Dichtmasse auf der rechten Seite konnte ich in einem Stück abziehen. Der Streifen hatte gar keinen richtigen Kontakt zum Blech. Kein Wunder das da dann auch etwas Rost zum Vorschein kam.
Ich habe allerdings schon 32er gesehen, die hier etwas mehr Rost hatten. 😉
Hier ließ er sich schon fast wegwischen. Den Rest erledigte der Drahtbürstenaufsatz.

Dann gab es auch hier eine Schicht Brantho-Korrux.
Links hatte ich Anfangs die Befüchtung, daß der Rost von untem kommt. Dem war aber zum Glück nicht so. Ich denke das kommt von der miserablen Fertigungsqualität des Bleches.

Quer zur Fahrtrichtung sind da deutlich sichtbare Querrillen mit eingestanzt worden. Die gehen bis zum Kragen des Federbeinauschnitts hoch. Von hier wird sich die Feuchtigkeit wohl ihren Weg gesucht haben.

Auch hier habe die Grundierung wieder mit dem Pinsel verarbeitet. Geht einfach schneller und das lästige Abkleben entfällt. Leider verläuft das Brantho-Korrux nicht sehr schön. Es trocknet ziemlich schnell an und die Pinselspuren sind deutlich sichtbar. Aber hier komme ich zum Schleifen ja gut hin. Ganz anders sah das dann am Trennblech aus.

Um hier gleich von vorneherein ein bessere Oberfläche zu erhalten, habe ich das dann wieder lackiert. Die Grundierung brauch ich vor der Endlackierung dann nur leicht anschleifen.
Eigentlich war mein Soll für gestern damit erreicht, aber ich habe mich noch etwas um die spätere Beschallung des Passat TS gekümmert.
In den Türen waren ja nachträglich Lautsprecher eingebaut worden. Da die Türverkleidungen damit also schon gelocht sind, müssen da natürlich wieder welche rein. Was mich aber richtig störte war der Übergang der Lautsprecherkabel von der A-Säule zur Tür. Sowas blindes habe ich echt selten gesehen. Ein Stück über dem Türkontaktschalter wurde anscheinend wahllos ein Loch gebohrt und die Kabel wurden somit immer zwischen Tür und A-Säule eingequetscht. Da waren echte Profis am Werk.
Das vorhanden Loch habe ich jetzt zugeschweißt und seitlich ein neues Loch gebohrt. Das sollte ziemlich genau die Stelle sein, an der auch die Kabel werksmäßig die A-Säule verlassen.

Probehalber habe ich die Kabeldurchführung dann mal montiert. Das hat Gesicht!
Bleibt noch die Frage nach der Wahl der neuen Lautsprecher. Verbaut waren immerhin schon 13cmm-Chassis. Aber eventuell geht da sogar noch ein bisschen mehr.

Lautsprecher mit 16cm Durchmesser sollten vielleicht auch gehen. Dazu muß ich aber wirklich erstmal die Gegebenheiten genau checken. Oben links in dem Ausschnitt brauche ich noch etwas Platz für das Zahnsegment vom Fensterheber und von rechts kommt noch das Türfangband. Nicht außer Acht lassen darf ich auch die Einbautiefe.
Und natürlich soll man diese moderne Teufelstechnik hinterher von aussen nicht sehen.
Saisonbilanz 2012 – ´75er VW Passat TS
Saisonbilanz als Bezeichnung ist natürlich etwas hochgegriffen. Die Saison für meinen Passat TS lief schließlich fast nur bei mir in der Werkstatt ab. Trotzdem gibt es auch hier natürlich einen offenen und ehrlichen Rückblick.
Die Geschichte Begann Anfang April. Pizza hatte mich gebeten bei der Besichtigung eines 32er zu unterstützen. Dort angekommen standen da aber auf einmal zwei alte Passat in der Scheune.

Es kam so wie es kommen musste. Pizza kaufte den cliffgrünen und ich den viperngrünen. (mehr …)




